Kündigung oder Kurzarbeit wegen Corona-Krise?

24.03.2020 | erstellt von Dr. Nele Urban

 

Kaum ein Betrieb hat nicht mit Auswirkungen der Corona Pandemie zu kämpfen. Viele Arbeitgeber sehen sich der Herausforderung gestellt, ihre Mitarbeiter trotz weitestgehender Einstellung des Geschäftsbetriebs zu halten. Hier kann Kurzarbeit das probate Mittel sein.

Dazu beraten wir Sie umfassend: Wir begleiten Sie bei der Einführung von Kurzarbeit, geben Unterstützung bei der Frage, in welchem Umfang Kurzarbeit eingeführt werden kann und prüfen, welche Mitarbeiter überhaupt in Kurzarbeit gehen könne. Auch zu Fragen, wie verhält es sich etwa mit Urlaubsansprüchen und Kurzarbeit sowie Arbeitsunfähigkeit und Kurzarbeit geben wir Auskunft.

Leider nimmt auch die Zahl - insbesondere der betriebsbedingten - Kündigungen infolge der COVID-19 Krise zu. Deswegen begleiten wir Arbeitgeber z.B. bei dem Ausspruch von betriebsbedingten Kündigungen. Arbeitnehmer vertreten wir, wenn Sie eine Kündigung erhalten haben. Grundsätzlich gelten auch bei einer Kündigung wegen der Corona Krise sämtlich Regeln des Arbeitsrechts. Dazu zählen insbesondere Kündigungsfristen, der allgemeine und besondere Kündigungsschutz und die Sozialauswahl.

Für Arbeitnehmer ist besonders wichtig, dass auch in Zeiten der Corona-Pandemie innerhalb von drei Wochen gegen eine Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vorgegangen werden muss.

Wenn Sie Fragen haben, erreichen Sie uns über unsere üblichen Kontaktdaten.